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Casamance

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Vor gerade einmal 17 Jahren gegründet, hat das französische Unternehmen ›Casamance‹ die Welt von Stoffen und Tapeten – nun, man könnte fast schon sagen aufgemischt. Denn kaum irgendwo sonst findet man Entwürfe von derart extravagant-sensiblem Charakter. Ein Beispiel: die Tapete ›Tenebreuse Antracite‹ aus der Serie Vertige von 2016. Dunkel-kupfern leuchtend. 

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Viele Kollektionen von ›Casamance‹ besitzen eine artifizielle Note, obwohl sich dieser Eindruck – quasi im Vorbeigehen – in räumliche Wärme auflöst. Oben: ›Gentleman‹ aus der Serie Dandy.  

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Wer staunt nicht, wenn sich rhythmisch gesetzte Strukturen ins Nichts bewegen (und ganz nebenher auch noch die optische Ordnung der Innenarchitektur erlauben). Oft hat man den Eindruck, dass es ›Casamance‹ gelingt, seine Wandkleider in eine hohe Stofflichkeit zu tauchen. Hier: das Wallpaper ›Grand Angle‹ mit zarten Schilftönen, diesmal aus der Reihe Synopsis.

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Sicherlich mit zu den schönsten Kollektionen des Hauses gehört die Serie Manado, die im Frühjahr diesen Jahres auf internationaler Ebene vorgestellt wurde. Als hätte sich eine kluge Hand bei den Schnipseln eines Reißwolfs bedient, werden hier fraktale Objekte an die Wand gezaubert. Für Mutige: das Wallpaper ›Maoli Vert‹ mit lustvoll-flackernden Smaragdtönen. 

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Alle Kreationen der Kollektion Manado verfügen über ein Gewicht von 830 Gramm pro Quadratmeter. Was schlicht daran liegt, dass wuchtige Natur-Materialien dieser Serie ihre Struktur geben. Fasern des Bananenbaums werden jeweils in Lagen eingefärbt und in einer komplizierten Choreografie miteinander verbunden. Bei dem Wallpaper ›Maoli Marine‹ ergibt dies Optiken von kristalliner Wirkung. Wie Gläser, die untereinander verschoben sind. 

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Noch so ein Ding – die Kollektion Sankara. Zarte Farbsplitter laufen hier zu gigantischen Mosaiken zusammen. Oben zu sehen: ein Wallpaper mit dem Namen ›Jacana Vert‹. 

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Und überhaupt: die Farben. Oberflächen können bei ›Casamance‹ sowohl pudrig wie auch glamourös wirken. Über die Jahre hat das Unternehmen eine Handschrift herausgeprägt, in der Eleganz zu verblüffend neuen Formen findet. Oben: zwei Einblicke in die Kollektion Tailor.

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Alle Tapeten werden in Italien oder in Belgien produziert. 

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Und es gibt kaum einen Entwurf, bei dem man nicht ins Grübeln geraten kann. Selbst dezent angelegte Serien (etwa: Azuli oder Loggia) sind mit effektvollen Details durchzogen. Bei der Kollektion Rive Droite, um gleich ein Beispiel zu nennen, wird das Auge durch prächtige Reliefs in Metalltönen gefangen. Links oben: Goldschimmern der textilen Tapete ›Montorgueil Gris‹.

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36 verschiedene Serien sind allein bei den Tapeten erhältlich. Nimmt man noch die Stoffe mit ins Kalkül, kommt man bei ›Casamance‹ auf 322 verfügbare Kollektionen – und Möglichkeiten. 

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Wen wundert es da, wenn der edle Stil rund um den Globus gefragt ist. Von Dubai bis nach London hat die Gruppe (zu der neben dem Flaggschiff ›Casamance‹ übrigens auch die Marken Misia Paris und Camengo gehören) die schönsten Hotels ausgestattet. Gut 20.600 Kunden füllen regelmäßig die Geschäftsbücher. Und wer weiß, vielleicht kommt ja gerade noch einer dazu.

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