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Gläserne Perfektion

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Wenn es Lichterketten gibt, die wir uns sofort an die Decke hängen würden, dann sind es diese kostbaren Pendelleuchten von Ochre. Sie bestehen aus gehärtetem Glas, das mit einem Schaft aus massiver Bronze kombiniert wird. Jedes Stück entsteht in Einzelarbeit und erfährt die Herstellung durch einen spezialisierten Künstler. Dazu wird die Bronze zunächst auf 1.200 Grad erhitzt, dann in einzelne Formen gegossen und anschließend von Hand zu einem seidenmatten Glanz poliert. 

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Dieses Verfahren der Gussbronze, das mehr als 5.000 Jahre alt ist und bei Ochre noch immer nach dem Prinzip der ›verlorenen Form‹ praktiziert wird, schafft Oberflächen von edler Schönheit. 

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Denn die Bronze erhält mit den Jahren eine feine Patina, was die Eleganz dieser Leuchten noch unterstreicht. Das hier abgebildete Modell in Kieselform heißt übrigens ›Celestial Pebble‹. 

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Ochre produziert im Regelfall nur auf Bestellung, wobei man die Zahl der Lampen individuell ausrichten kann. Einzelne Pendelleuchten lassen sich effektvoll über schmalen Tischen platzieren, aber es sind auch komplexe Kreationen mit 18, 34, 56 oder 112 einzelnen Lichtern denkbar – sie eignen sich als flexible Lüster oder lichtdurchlässige Raumteiler.

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Joanna Bibby und Harriet Maxwell Macdonald haben das Unternehmen 1995 gegründet. Vier Jahre später kam Solenne de la Fouchardière als dritte, kongeniale Partnerin dazu. Als einen wichtigen Teil ihrer täglichen Arbeit sehen die Designerinnen die Zusammenarbeit mit Architekten. Für Hotels und Privatvillen hat das Trio bereits in aller Welt maßgeschneiderte Objekte realisiert. 

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Mehr als 0,5 Kilogramm kann eine einzelne Ochre-Leuchte wiegen. Bei dem hier abgebildeten Lüster aus der Serie ›Seed Cloud‹, der 112 schimmernde Knospen umfasst, kommt deshalb schnell das Gesamtgewicht von 61 Kilogramm zusammen. Am internationalen Kunstmarkt werden solche Ochre-Kreation aber auch für 23.000 oder mehr Euro gehandelt – und zwar gebraucht. 

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Als Lichtquelle verwendet Ochre LEDs, die bei der dezenten Leistung von 1 Watt auch noch dimmbar sind. Wer die wohl temperierte Leuchtkraft dieser kleinen Kunstwerke selbst erleben will, besucht den Showroom in London oder die Zweigstelle in New York. Infos: www.ochre.net

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