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Glanz in den Augen

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Es ist eine schöne Tradition des House of Veronese, pünktlich zu den Feiertagen mit einem Kronleuchter aufzuwarten, der speziell für die Weihnachtszeit geschaffen wurde – und hier ist er, der Kandelaber „Noel 2012“. Für die Produktion eines solchen Lüsters greift Veronese weit in seine Archive zurück. Und so ist dieser Lüster über eine Höhe von 95 cm vollgepackt mit Glaskunst. 

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Alles ist drin: gestrecktes Glas, opakes Glas, irisierendes Glas, gold-verziertes Glas. 

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Murano heißt die Insel, auf der Veronese sämtliche Glas-Elemente für diesen Lüster herstellen lässt. Liebhabner von mundgeblasenem Glas werden das zu schätzen wissen. Denn bereits seit dem 13. Jahrhundert wird das Geheimnis der italienischen Glasherstellung auf dieser winzigen Insel vor den Toren Venedigs gehütet. Wer auf Murano produziert, liefert das beste Glas der Welt. 

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Das House of Veronese wurde 1931 von Marcel Barbier gegründet, dessen Leidenschaft dem venezianischen Gas galt. Obschon Franzose arbeitete er mit den berühmtesten Glaskünstlern Italiens zusammen – etwa mit Flavia Poli sowie Cappellini. Unermüdlich feilte der Unternehmer an seiner Vision, modernes französisches Design mit der Qualität von Murano-Glas zu verbinden. 

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Und das klappte. Andre Arbus, französischer Architekt und Bildhauer, wurde schon bald zum Chefdesigner von Veronese ernannt. Das Haus exportierte auf globaler Ebene, schon in den 50er Jahren statte es mehrere Luxusliner mit seinen Kronleuchtern aus, aber auch herrschaftliche Villen sowie Restaurants – und wurde so zum Synonym für Pariser Chic in Form von Murano Glas.

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Viele große Namen stehen hinter den Designs von Veronese. Beispielsweise Chantal Thomas, Hilton McConnico, Olivier Ganere, Maurizio Galante und Tal Lancman – um nur einige zu nennen. Der ›Weihnachtslüster‹ ist freilich ein Entwurf aus der hauseigenen Designabteilung. Hut ab!

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Bleibt zu ergänzen, dass sich die Arbeit von Veronese nicht auf Lüster beschränkt. Auch heute pflegt man die Experimentierlust des Gründers, der seine Zeitgenossen schon in den 30er Jahren mit luxuriöser Glaskunst zu verbüffen verstand. Neben Sammlerstücken sind in der Kollektion unter anderem verspielte oder frech-reduzierte Lichtobjekte zu finden. Augenleuchten hier: veronese

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