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Paola Lenti

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Wenn es so etwas gibt wie Laissez-faire im Garten, dann gehören die puristisch-eleganten Kollektionen von ›Paola Lenti‹ ganz sicher dazu. Gegründet 1994 in Meda, einem auf die Herstellung feiner Möbel spezialisierten Städtchen direkt vor der Haustür von Mailand, gelten die Stücke der Lombarden mittlerweile als Pflichtfach für alle Traumgärten dieser Welt. 

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Und nicht nur dort. Der Pouf ›Otto‹, um nur ein Beispiel zu nennen, ist auch auf Schiffen der Mangusta Overmarine Group zu Hause. Ebenso wie auf den Terrassen feiner Restaurants.

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Möglich werden derart wetterintensive Einsätze durch die Verwendung einer sehr speziellen Faser. Jahrelang tüftelte Paola Lenti, die Firmengründerin und schöpferische Leitfigur hinter der Marke, an der Entwicklung von soften, aber gleichwohl wasserresistenten Materialien. Sie erfand das Robe-Garn, das eben solche Eigenschaften besitzt – und zwar in leuchtenden Farbtönen.

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Silber, Aquamarin, Koralle oder schillernde Rosétöne sind deshalb Nuancen, die sich in der schier uferlosen Farbauswahl des Unternehmens überall wiederfinden. Für die 42 cm hohen Hocker der Serie ›Nido‹, bei denen die Kordel in aufwendiger Handarbeit verwebt wird, gibt es wahlweise auch raffinierte, 2-farbige Twin-Garne. Design: Patricia Urquiola, Eliana Gerotto. 

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Überhaupt – Design. Viele große Namen finden sich in dem weitläufigen Programm von ›Paola Lenti‹ wieder, unter anderem Vincent Van Duysen, Davide Groppi und die Inhaberin selbst. 

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Aber wohl niemand hat den Look des Hauses so umfassend geprägt wie der in Mailand ansässige Francesco Rota. Seit gut 20 Jahren, eben dem Start der Marke, liefert der beinah schüchtern auftretende Designer ein Highlight nach dem anderem ab. Viele seiner Entwürfe wurden prämiert, so erhielt ›Paola Lenti‹ gerade erst im April den Red Dot Award 2017 für eine neue Sofa-Serie von Rota. Auch zum Dahinknien: der flache Pouf ›Hip‹ aus seiner Feder. 

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Ach, wenn doch schon Sommer wäre. In allen erdenklichen Formen lässt sich das Leben am Swimmingpool mit Stücken von ›Paola Lenti‹ verfeinern. Manches mag an den verflossenen Charme des alten Roms erinnern, wieder anderes besticht durch neue Kombinationen. Robe-Zwirne sowie Aquatech-Garne, beides Ergebnisse der hauseigenen Forschung, machen jetzt auch Teppiche für Draußen möglich. Von den wetterfesten ›Float-Liegen‹ einmal ganz abgesehen.

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Paola Lenti, die ihre Ausbildung an der Polytechnischen Universität erhielt, liebt diese Verbindung von Technik und Traditionen. Ihr geht es um Ästhetik und wohl durchdachte Proportionen, aber nie um Brimborium. »Mein Stil soll einladen,« sagt sie, während sie gerade schnelle Anweisungen für ein neues Stoffmuster gibt. »Nur gute Designs überdauern.«

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Wo immer es geht, wird ressourceschonend gearbeitet. So setzt Lenti für ihre Gartenmöbel vorzugsweise essigsäuregehärtete, einheimische Hölzer ein – niemals jedoch Tropenholz.

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Und gleiche Perfektion herrscht auch bei der Verarbeitung von Metallen. Fein zu sehen an der Serie ›Afra‹, bei der wasserabweisende High-Tech-Kordeln zu kunstvollen Spiral-Strukturen vernäht werden. Darunter liegt ein selbsttragendes Polyesternetz, das wiederum auf Streben aus Edelstahl ruht. Nur Legierungen mit hoher Korrosionsfestigkeit kommen hier zum Einsatz. 

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Schon in den 90er Jahren überraschte Signora Lenti, indem sie Filz-Kreationen salonfähig machte. Sie war die einzige, die Sessel und Sofas passend zum Pouf entwarf (und nicht etwa umgekehrt). Der Legende nach soll Francesco Rota die Entwicklung ihrer revolutionären Stoffe mit angestoßen haben. Auf einer Reise fielen ihm die Eigenschaften von Segel-Tauen auf. 

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Nun, inzwischen umspannen die Kollektionen von ›Paola Lenti‹ eine ganze Welt. Sie hat Sitzkissen und matratzenähnliche Liegen in den Gartenbereich gebracht, Sessel mit gewebten Strukturen dafür ins Wohnzimmer. Nichts aber steht für die hohe Kultur dieses Unternehmens so beispielhaft wie die Poufs: schlicht, ergreifend, funktional – eben wie die Serie ›Shell‹.

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Immer, wenn Sie bei ›Paola Lenti‹ das Wörtchen Aqua lesen, sind feinste Eigenschaften garantiert. Die Stücke lassen sich drinnen und draußen einsetzen. Sofern vorhanden, freilich auch an Deck hochseetauglicher Jachten. Sie sind extrem robust, vor UV-Strahlungen geschützt, resistent gegen Meerwasser sowie Poolspritzer – und vor allem sind sie natürlich schön.

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