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Vanhamme

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Man sagt, die belgische Königsfamilie habe sich ihre Möbel am liebsten von Jean Van Hamme schreinern lassen. Der begnadete Handwerker eröffnete im Jahr 1895 seine Werkstatt in Brüssel. Oder um genauer zu sein, im südlich gelegenen Bezirk Ukkle, der praktischer Weise direkt an ein Waldgebiet grenzt. Rundherum befinden sich die teuersten und größten Villen der Metropole. 

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Gut möglich also, dass auch der jüngste Wurf aus dem Hause Vanhamme demnächst zu den Vorzeigestücken der Brüsseler Hautevolee gehören wird. Vorgestellt wurde Jackie im September diesen Jahres auf der Maison & Objet in Paris. Das extravagante Sofa, das kühlen Chic mit einem Hauch von Art Déco unterlegt, basiert auf minutiöser Handarbeit. Jedes Stück – ein Kunstwerk. 

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Was erklären mag, warum ›Vanhamme‹ weit über die Landesgrenzen hinaus als Synonym für klassische Eleganz steht, aber vor allem auch für ultra-bequeme Sitzmöbel. Bereits in der fünften Generation lassen erfahrene Hände hier höchst komplexe Konstruktionen entstehen, die wiederum ein Polsterei-Handwerk zeigen, wie man es in dieser Güteklasse heutzutage kaum mehr kennt. 

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Die Kollektion, die seit jeher ihren Schwerpunkt bei smarten Sesseln, Tagesbetten und Sofa-Kreationen hat, verknüpft aufwendige Materialien mit einer strikt manuellen Verarbeitung. Als die belgische JNL Gruppe (deren Ruf unter Innenarchitekten ohnehin wie Donner hallt) die Manufaktur im Jahr 2007 übernahm, wurde deshalb nichts bis überhaupt nichts an den Abläufen geändert.

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Und so werden auch heute noch alle Stücke der Vanhamme-Kollektion in der kleinen und auf handwerkliche Produktionen ausgerichteten Werkstatt in Ukkle hergestellt – übrigens die älteste ihrer Art in Belgien. Nur sehr vorsichtig und mit einem Gespür für den Luxus von Geschichte lässt JNL neue Aspekte der Gegenwart in die Entwürfe einfließen. Siehe eben auch: Sofa Jackie

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